Der größte britische Hafen und wichtigste Umschlagplatz der Öl- und Gasindustrie der Nordsee erweiterte sein Videoüberwachungssystem mit einer zukunftssicheren Lösung von IndigoVision. Im Hafen der schottischen Stadt Aberdeen wurden alle DVR-Geräte durch Netzwerk-Videorekorder ersetzt. Dadurch entstand ein kombiniertes
Ken Reilly, technischer Leiter des Hafens von Aberdeen, meint zum erfolgreichen Abschluss des Projekts: „Wir sind mit der neuen Aufzeichnungslösung von IndigoVision hochzufrieden. Das System ist wesentlich besser als unsere frühere Ausrüstung und erlaubt uns eine deutlich umfangreichere Videoüberwachung der Hafenanlagen."
Der Hafen von Aberdeen ist mit einem Umschlagsvolumen von jährlich rund 5 Millionen Tonnen Frachtgut der Knotenpunkt der Offshore Öl- und Gasindustrie in Nordwesteuropa. In diesem komplexen Umfeld besteht die Notwendigkeit für umfassende Sicherheit von Mitarbeitern und Öffentlichkeit zu sorgen, Verkehrs- und Frachtwege zu überwachen, hohe Sachwerte zu schützen, kriminelle Aktivitäten aufzudecken und Terroranschlägen vorzubeugen. Dabei ist die eingehende Analyse aufgezeichneter Videobilder durch die Hafenverwaltung und polizeiliche Behörden ein unerlässliches Hilfsmittel.
„Während der Umstellung kam es zu so gut wie nie zu einer Unterbrechung der Videoüberwachung", erläutert Liam Mowat, technischer Leiter von Scottish Communications, einem anerkannten Partner von IndigoVision, der für Entwurf und Installation des neuen Systems zuständig war. „Da keine Änderungen am Bedienpult im Kontrollraum vorgenommen wurden, mussten Mitarbeiter nicht neu geschult werden. Die Erweiterung der bisherigen Anlage um ein netzwerkbasiertes IP-Video-System bedeutet, dass ein künftiger Umstieg auf eine vollständig verteilte IP-Video-Überwachungslösung ohne große Probleme durchgeführt werden kann."
Die Umwandlung der analogen Aufzeichnungen zu Videobildern in DVD-Qualität, die dann über das Netzwerk übertragen werden, erfolgt mit MPEG-4 Encoder der 8000-Serie von IndigoVision. Die Netzwerk-Videorekorder, die gemeinsam mit den 8000-Modulen in das Rechenzentrum des Hafens integriert wurden, zeichnen Videobilder direkt aus dem Netzwerk auf. Die NVRs archivieren die Aufzeichnungen 31 Tage lang. Die Kameraaufzeichnungen erfolgen mit 4SIF/25 Bildern pro Sekunde. Die innovative Kompressionstechnologie von IndigoVision schont sowohl die Netzwerkbandbreite als auch den Speicherplatz auf den Rekordern. In dieser Hinsicht sorgt die exklusive IndigoVision Funktion „Activity Controlled Framerate" (ACF), die in allen 8000-Modulen zum Einsatz kommt, für weitere Einsparungen. Durch ACF werden weniger Videodaten während ereignisloser Zeiten übermittelt. Sobald jedoch eine Bewegung erfasst wird, erhöht das 8000-Modul wieder die Bildrate auf den eingestellten, höchsten Wert.
Anschließend erfolgen Prüfung und Analyse der aufgezeichneten Videobilder im Rechenzentrum mithilfe der Sicherheits-Managementsoftware „Control Center". Videoclips können exportiert und dann der Polizei oder anderen Behörden als Beweismaterial zur Verfügung gestellt werden. Besteht in Zukunft der Wunsch, die Anlage um Kameras, NVRs oder weitere Arbeitsplätze zu erweitern, können diese jederzeit dem Netzwerk hinzugefügt werden. Das Ergebnis, ein komplett dezentrales System. Viele Häfen auf der ganzen Welt setzen bereits zur Flächenüberwachung des Geländes die vollintegrierten IP-Videoanlagen von IndigoVision ein. Das flexible und verteilte System stellt sicher, dass verschiedene Funktionsbereiche nur die sie betreffenden Vorgänge im Hafen überwachen können. Das bandbreitenschonende Verfahren von IndigoVision bietet zudem den Vorteil der einfachen Integration zusammen mit drahtlosen Netzwerken – ein wichtiger Faktor in Anbetracht der weitläufigen Fläche einer Hafenanlage.
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